Vertretungskonzept der Tannenbergschule


►Baustein 1: Das Aufteilen in Patenklassen

Basis des Vertretungskonzeptes der Tannenbergschule ist es, das Aufteilen der Kinder in Patenklassen. Dabei wird der Pflichtunterricht laut Stundentafel von der 1. bis zur 5. Stunde immer vertreten. Im Jahrgang ½ findet die Aufteilung in 7 bis 8 jahrgangsgemischten Klassen statt. Im Jahrgang 3 und 4 in 7 bis 8 3. und 4. Klassen. Die Klassenlehrer und Klassenlehrerin teilt die Kinder dazu in feste Gruppen ein, die jeweiligen Aufteillisten hängen in den Klassenzimmern aus.

Die Koordinationen und Absprachen innerhalb des Kollegiums ermöglichen die inhaltliche Teilnahme der Kinder am Unterricht. Die Kinder werden integriert.

 

►►Baustein 2: Externe Vertretungskräfte

Bevorzugt werden ausgebildete Grundschullehrer und –lehrerinnen eingesetzt. Die zu vertretenden Lehrkräfte bereiten nach Möglichkeit den Unterricht vor und geben die Unterlagen an die externen Vertretungskräfte weiter. Dies geschieht über telefonische Rücksprachen mit Kollegen, dem stellvertretenden Schulleiter, den externen Vertretungskräften oder dem Sekretariat der Schule.


Für den Sportunterricht werden ausgebildete Sportlehrer oder erfahrene Sportvereinsmitglieder eingesetzt.

Eltern und/oder andere Mitarbeiter stehen für Projekte zum Beispiel im künstlerischen Bereich, im Bereich der Neuen Medien, und im Bereich der Lesekompetenz zur Verfügung.
Zum Teil allerdings nur für kleine Schülergruppen.

 

►►►Baustein 3: Besonderheiten und Ausnahmeregelungen

In Vertretungsnotfällen können nach Rücksprache mit den Eltern der Schule Randstunden, insbesondere die 6. Stunde, entfallen.


Die Klassenlehrer und –lehrerinnen besprechen dies auf ihren Elternabenden und legen die dafür notwendigen Listen an. Die Listen orientieren sich an folgenden Fragen:

1. Welche Kinder können immer in der 6. Stunde, bei Unterrichtsausfall, nach Hause gehen?

2. Welche Kinder müssen vorher im Sekretariat der Schule anrufen?

3. Welche Kinder müssen in der Schule betreut werden?

Bei vorhersehbarem Unterrichtsausfall, z. Bspl. der Diff-Stunden werden die Eltern vorab informiert. Bei Bedarf werden immer alle Kinder in der Schule betreut. Angemeldete Betreuungskinder können die Betreuung früher besuchen.

 

►►►Zur praktischen Umsetzung:

 

►Baustein 1: Aufteilkonzept

Das Aufteilkonzept in Patenklassen wird seit 8 Jahren praktiziert und hat sich grundsätzlich bewährt. Bewährt hat sich auch die Kinder am gesamten Schulvormittag aufgeteilt zu lassen, d. h. kein Fachunterricht von Fachlehrern. Diese Stunden stehen dann wieder dem Vertretungspool zur Verfügung. Die pädagogische Begründung dabei liegt in der Rhythmisierung des Schulvormittages.


Nach einer Woche Fehlzeit einer Kollegin/Kollegen, spätestens nach zwei Wochen, muss jedoch nach anderen Vertretungsmöglichkeiten gesucht werden. Das gleiche gilt, wenn 2 Kollegen/innen innerhalb eines Jahrgangs fehlen.

Möglichkeiten sind:

  1. Die Auflösung von Doppelbesetzungen (Sozialpädagogen sollen dabei in einem vertretbaren Maß beansprucht werden.

  2. Externe Vertretungskräfte

  3. Unterrichtskürzungen im Bereich des jeweiligen Jahrgangs und/oder auch in allen Jahrgängen.

  4. Das Betreuen von mehreren Klassen durch eine Lehrkraft in der Turnhalle, im Flur, offene Türen, Filme zeigen im Musikraum, Bewegungsspiele im Freien.

  5. In den Randstunden können die Kinder auch früher die pädagogische Mittagsbetreuung suchen (nur angemeldete Kinder).

 

►►Baustein 2: Externe Vertretungskräfte

Der Einsatz von ausgebildeten externen Vertretungskräften (Grundschullehrer/innen und Sozialpädagogen) hat sich bewährt. Sie werden insbesondere für längerfristig planbare Vertretungsgründe (Fortbildungen, Beurlaubungen, etc.) eingeplant. Schwierig gestaltet sich oftmals bei kurzfristigen Krankheitsmeldungen geeignete externe Vertretungskräfte zu finden, und dies, obwohl unsere Poolliste gut bestückt ist. Im Bereich des Sportunterrichts liegen gute Erfahrungen vor. Erfahrene Sportvereinsmitglieder und Diplomsportlehrer sind das Arbeiten in großen Gruppen gewöhnt. In unserem externen Vertretungskräfte-Pool gibt es eine Reihe von interessierten Eltern und anderen Mitarbeitern, die bisher nur punktuell zum Einsatz kamen. Unterrichtsprojekte sind dann im Hinblick auf die Kenntnisse und Fertigkeiten der jeweiligen externen Vertretungskräfte ausgerichtet und die damit verbundene Motivation sichert auch das Gelingen mit den Kindern. Rückmeldungen von Seiten dieser Gruppe haben ergeben, dass sie die Betreuung einer Klasse für sehr anstrengend halten und dass sie lieber in kleinen Gruppen arbeiten würden.

Für die Umsetzung und Evulation des Vertretungskonzeptes ist die stellvertretende Schulleitung verantwortlich, in Rücksprache mit dem Schulpersonalrat und der Schulleiterin.